EVANGELISCH IN WEISSACH IM TAL

Ökumenische Kirchentage 2017

Heute für morgen Zeichen setzen

Ein herausforderndes Thema hatten wir uns für die diesjährigen Ökumenischen Kirchentage vom  26.03. bis 02.04.17 im Weissacher Tal vorgenommen: Zeichen setzen!
Mit unterschiedlichsten Veranstaltungen, Aktionen und wie immer auch mit großem Engagement vieler Ehrenamtlicher waren wir hier unterwegs und konnten das ein oder andere "bewegen", bzw. "ins Gespräch bringen":
Ob in den Eröffnungsgottesdiensten, dem Chorprojekt, bei den Morgenandachten, bei den vielen Seniorennachmittagen, den Jugendveranstaltungen oder auch bei den einzelnen Vorträgen - jedes Mal ging es darum, dass wir als Christen, als Kirchen in unterschiedlichen Konfessionen, Stellung beziehen und Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht setzen.

 

aus der Bootsplankenaktion

Die Ideen und Anregungen hierzu waren vielfältig: * Es braucht eine Kirche, die auf die Menschen zugeht, * eine Sprache die verstanden wird, * Humor und Kreativität der Ausgestaltung, * Friedensboten, * Menschen, die sich trauen, * gelebte Werte, etc.!
Besonders motivierend waren die vielen Möglichkeiten, bei denen man ins Gespräch kam! Sowohl bei einzelnen Veranstaltungen,  als auch im täglichen Ökumenischen Kirchentags-Café kamen Junge und Alte, Kirchennahe und -ferne, Neugierige und anders Motivierte zusammen! Ein besonderes Highlight im Café im Bürgerhaus war die Ausstellung "Ach Du lieber Gott" mit Karikaturen zu Ökumene und Kirche.

Arche ZUKUNFT, gestaltet aus Beiträgen der Bootsplankenaktion

Der Alltag hat uns jetzt wieder! Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Zeichen, die hier und da gesetzt wurden, uns weiterhin motivieren und stärken!
Ein besonderer Dank sei noch dem Vorbereitungsteam dieser ökumenischen Veranstaltung gesagt! Das gute und konstruktive Miteinander war eine große Bereicherung und lässt auf einen weiteren Kirchentag 2022? hoffen!

M. Scheffler-Duncker

Rückfragen und Infos: M. Scheffler-Duncker, Tel. 07191 - 3013-44, Email: m.duncker@gmx.de



Fotos von den Kirchentagen

Abschlussgottesdienst Bläserchor
Dekan Braun und Monsignore Unsin
Bergfest
Ordensverleihung
Zwiebelkuchenbäckerinnen
Eröffnung
Bürgermeister Schölzel
Vortrag Pfarrerin Schlatter
Kindergarten im Kirchencafe
Ausstellung
Kirchencafe Musik
Grundschule Lippoldsweiler
Liturgisches Morgengebet
Musik
Podiumsdiskussion
Arche Zukunft
Jungschar XXL
 

„Heute für morgen Zeichen setzen“ Bericht der BKZ vom 27. März 2017 von Hans-Christoph Werner

„Heute für morgen Zeichen setzen“

Herausforderndes Motto der Ökumenischen Kirchentage Weissacher Tal – Verschiedenste Veranstaltungen geplant

Zum vierten Mal, so hob Projektleiterin Marion Scheffler-Duncker bei der Eröffnung hervor, würden die Ökumenischen Kirchentage im Weissacher Tal stattfinden. Es ist ein gemeinsames Projekt von katholischen, evangelischen und methodistischen Gemeinden.

WEISSACH IM TAL. Längere Zeit habe man bei dem intensiven Abstimmungsprozess mit den beteiligten Gemeinden um das Motto gerungen. Man einigte sich schließlich auf „Zeichen setzen“.

Der Hintergrund für das Motto auf der Programmbroschüre ist ein gepflasterter Weg, der eine Fußspur trägt. Gerade das sollen die Tage bewirken: Spuren hinterlassen. Dadurch, dass Zeichen gesetzt werden, die über den kirchlichen Horizont hinausreichen.

Diakonin Marion Scheffler-Duncker verwies dabei auf die vielen Veranstaltungen der Kirchentage bis zum 2. April: Konzerte, Gebetstreffen, Vorträge und Gottesdienste. Reinhard Wick von der methodistischen Kirche merkte an, dass man zu Beginn der Vorbereitungen vor zwei Jahren nicht ahnte, wie wichtig angesichts gegenwärtigen Politikgeschehens das Eintreten für Werte sein würde.

Dem pflichtete Weissachs Bürgermeister Ian Schölzel bei. Das gemeinsame Projekt der Kirchen sei ein kraftvolles und herausforderndes Vorhaben. Im Übrigen verstehe man sich im Weissacher Tal auf das Zeichen setzen. Der Rathauschef verwies auf die Menschenkette der Schüler des Bildungszentrums zugunsten von Toleranz und Vielfalt und auf den von breiter Unterstützung getragenen Wiederaufbau der abgebrannten Flüchtlingsunterkunft. Die Auftaktveranstaltung im Unterweissacher Bürgerhaus wurde von Ernst Hiddeßen und Waldemar Schulz an E-Piano und Saxofon musikalisch umrahmt. Mitarbeiterinnen hatten Getränke und kleine Snacks vorbereitet. Als Dekoration im Eingangsbereich eine große Holzkonstruktion – ein Schiffskörper samt Mast und Takelage ist angedeutet. Geschmückt ist dieses mit Bildern und Aussagen von Kindern und Jugendlichen zum Motto der Kirchentage. „Du bewirkst mehr“, ist da zu lesen, „als du gibst.“ Und darunter zu passenden Symbolen die Aufzählung „durch Gerechtigkeit, Achtung, Wahrhaftigkeit, Liebe und Dankbarkeit.“

Während der Kirchentage ist im Bürgerhaus eine Ausstellung mit Karikaturen zu Ökumene und Kirche zu sehen. Auf einer Karikatur die Unterhaltung zweier Jugendlicher, die in Sichtweite einer Kirche miteinander sprechen. „Man geht also in die Kirche, legt die Handinnenflächen aufeinander und kann ein Wunder downloaden“, sagt der eine. Darauf die Frage des anderen: „Und das funktioniert?“ Die vielfältigen Veranstaltungen der Ökumenischen Kirchentage wollen etwas bewirken. Ob nun Wunder darunter sind oder Zeichen, die Signalwirkung haben – es wird sich erweisen.

Von Hans-Christoph Werner

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