EVANGELISCH IN WEISSACH IM TAL

Umweltteam

Alle Jahre wieder - 23.06.2017

Wie schon in den vergangenen Jahren ist die Kirche Lebensraum für verschiedene Tiere.

Dohlen

Unter der Kirchturmspitze nisten die Dohlen. Man konnte die Dohlen im Anflug beobachten und sehen, wie sie unter der Kirchturmspitze (Pfeile) verschwanden. Ihre Rufe hörte man in dieser Zeit fast pausenlos  vom Kirchturm herunter.

Falken

Bereits  Ende April  konnten wir das Falkenpaar im Bereich des Kirchturms beobachten, auch der Nistkasten  im Turmfenster auf der Südseite des Kichturms wurde angeflogen.

Mitte Mai zählten wir dann 5 Eier im Nistkasten. Heute wurde noch ein Nachzügler-Jungvogel im Falkenkasten beobachtet, dabei sind die beiden Fotos gelungen.

Fledermäuse

 Auf den beiden oberen Bühnen des Kirchenschiffes haben wir wieder indirekt festgestellt, daß auch die Fledermäuse unsere Evangelische St. Agatha Kirche wieder als Aufzuchtsort für ihre Jungtiere genutzt haben. Wir fanden auf dem Boden ihre Hinterlassenschaften.

http://www.gruenes-datenkonto.de/

Auslaufen der Zertifizierugen Grüner Gockel und EMAS

Nachdem die Zertifizierung nach EMAS und dem Grüner Gockel im Dezember 2016 erloschen sind und die Kirchengemeinde keine Erneuerung plant, erfolgt die Erfassung und Verarbeitung der Verbrauchsdaten von Wasser, elektrischer Energie sowie Öl und Gas

für die Gebäude der Kirchengemeinde

  • Evangelische Sankt Agatha Kirche
  • Evangelisches Gemeindehaus Unterweissach
  • Max-Fischer Gemeindehaus Oberweissach

weiterhin durch das Umweltteam. Die Daten tragen wir in das "Grüne Datenkonto" der evangelischen Landeskirche ein.

Das Grüne Datenkonto ist eine Datenbank, die speziell für die Erfassung und Auswertung der Verbrauchsdaten in kirchlichen Gebäuden erstellt wurde. Die Benutzung ist für kirchliche Einrichtungen kostenfrei. Schon bei der Dateneingabe der monatlichen Zählerstände erhält man einen Überblick über die monatliche Entwicklung des Verbrauchs. Abweichungen und Fehler können somit frühzeitig erkannt und behoben werden.

Falken und Fledermäuse 2016

02. Juli 2016

Auch in diesem Jahr haben wir festgestellt, dass auf der Kirchenbühne wieder Fledermäuse ihr Quartier genommen haben.

Wie man schon vom Platz vor dem Bürgerhaus beobachten konnte, haben auch diesmal wieder Falken den Nistkasten im Kirchturm angeflogen. Die Jungvögel sind inzwischen flügge, es konnten noch 2 junge Falken vor dem Nistkasten beobachtet werden.

Auch 2015 wieder Falkenaufzucht im Kirchturm

Im Juni 2015

Auch dieses Jahr hat das Falkenpaar wieder im Nistkasten im Kirchtum der evangelischen St.-Agatha-Kirche in Unterweissach gebrütet. Es sind 6 Junge geschlüpft. Wie in den Vorjahren überträgt der Obst- und Gartenbauverein Unterweissach die Aufzucht von Jungfalken auf einen Fernseher im Bürgerhaus in Unterweissach. Die Jungen versuchen zurzeit, sich von dem zweiten Daunenkleid zu befreien. Die ersten Federansätze des Klein- beziehungsweise Großgefieders sind zu erkennen. Ab Mitte des Monats dürfte das Gefieder vollständig ausgebildet sein, sodass die Jungfalken den Nistkasten verlassen werden.

Fairer Kirchenkaffee – Fair gehandelte Produkte

Am Sonntag, 17.5.2014 veranstaltete das Umweltteam im Anschluss an den Gottesdienst in der evangelischen St. Agatha Kirche in Unterweissach einen „Fairen Kirchenkaffee“

Im Rahmen der bundesweiten Aktion Fair Trade Aktion  „Faires Frühstück 2015“ lud die Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der bürgerlichen Gemeinde  zu fair gehandeltem Kaffee, Tee und Gebäck auf einen gemütlichen Ständerling ein. Zahlreiche  Gottesdienstbesucher nutzten die Möglichkeit zum Verweilen bei guten Gesprächen.

Prinzip Fairtrade

„Fairtrade“ ist ein erster Schritt im Rahmen eines fairen Handels. Dies bedeutet, die Hersteller können einen  von Fairtrade International festgelegten Mengenausgleich anwenden - bei den Produkten Kakao, Rohrzucker, Fruchtsäfte und Tee. Voraussetzung für den Mengenausgleich ist, dass sich die angestrebte physische Rückverfolgbarkeit für diese Produkte nicht umsetzen lässt. Das heißt, wenn es in der Verarbeitung keine Trennung zwischen Fairtrade- und nicht Fairtrade-Rohwaren gibt, also die Zutaten nicht bis ins einzelne Päckchen zurückzuverfolgen sind. Es muss aber dokumentiert und gewährleistet werden, dass hierzulande nicht mehr Produkte mit dem Fairtrade-Siegel verkauft werden, als im Ursprung Rohware eingekauft wurde.

Man weiß also nicht, ob man fair gehandelte Produkte auch wirklich erhält, obwohl es sich um ein Fairtrade Produkt handelt.

 

Die von Umweltteam angebotenen Produkte waren alles GEPA PRODUKTE, die einen wesentlich höheren Standard erfüllen.

Die GEPA wendet in der Verarbeitung ihrer Produkte keinen Mengenausgleich an: Die von der GEPA fair eingekauften Rohwaren werden getrennt verarbeitet und sind daher entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette bis ins Päckchen zurückzuverfolgen. Dass die Rohwaren „fair“ sind, garantiert die GEPA durch verschiedene Mechanismen:

Als 100 Prozent Fair Händler kauft die GEPA ihre Rohwaren auch zu 100 Prozent fair ein, wenn es diese aus Fairem Handel gibt. Überwiegend sind die GEPA-Produkte von FLO-CERT zertifiziert.

Für die Produkte, für die es keine Standards von Fairtrade International gibt, arbeitet die GEPA mit anderen Zertifizierungs- und Monitoringsystemen des Fairen Handels zusammen:

  • ·         Zum Beispiel: WFTO(World Fair Trade Organisation),
  • ·         EFTA(European Fair Trade Association) sowie die Zertifizierungssysteme
  • ·         IMO und Naturland Fair

Die GEPA hat an der Entwicklung neuer Standards wie Naturland Fair unterstützend mitgewirkt. Der Handelspartner Milchwerke Berchtesgadener Land, von dem wir die faire Bio-Milch beziehen, ist nach Naturland Fair Standards zertifiziert.

Damit wird die GEPA ihrem Bestreben gerecht, einen möglichst hohen Fair Handelsanteil in ihren Produkte.

Informationen von: www.weltladen-backnang.de/resources/GEPA_Infoblatt_Mengenausgleich-9-13_web.pdf

Max-Fischer-Gemeindehaus in Oberweissach Einsparungen durch neues Beleuchtungskonzept

Im Rahmen der notwendig gewordenen Renovierung des Max-Fischer-Gemeindehauses hat der Kirchengemeinderat auch ein neues Beleuchtungskonzept beschlossen, um die laufenden Energiekosten zu senken und damit das im Umweltprogramm 2012- 2016 erfasste Ziel zu erreichen.

 Für jeden Bereich wurden die optimalen Beleuchtungskörper ausgewählt. Es waren 4 Hauptbereiche auszustatten.

 Der Saal wird für Gottesdienste, Veranstaltungen, sowie den Mensabetrieb der Grundschule Oberweissach genutzt.

Hierfür wurden für den hohen Bereich 4 Leuchtstofflampen gewählt. Im hinteren Teil wurden in der abgehängten Decke 11 LED Deckenstrahler integriert.

Die elektrische Lichtleistung reduzierte sich dadurch von 2.844 Watt auf 652 Watt.

Die Flure erhielten integrierte LED Deckenstrahler. Dadurch senkten wir die elektrische Lichtleistung in diesem Bereich von 2.700 Watt auf 380 Watt.

 Die Jugendräume sind mit auf die Decke montierten rechteckigen LED Lampen ausgestattet, dadurch reduzierte sich hier die elektrische Lichtleistung von 896 Watt auf 320 Watt.

Im Außenbereich wurden in 13 Lampen die Glühbirnen durch LED Leuchtmittel ersetzt, so dass wir für diesen Bereich bei der elektrischen Lichtleistung eine Einsparung von 1.163,5 Watt (1300 Watt auf 136,5 Watt) erreicht haben.

 Zusammenfassend können wir feststellen, dass wir durch die Umsetzung des Zieles aus dem Umweltprogramm 2012 – 2016 mit dem Einbau moderner Leuchtstoff- und LED-Lampen die installierte Lichtleistung von 7.740 Watt auf 1.1352 Watt gesenkt haben, dies entspricht einer Reduktion um ca. 83%.

Kleines Umweltaudit durch KPMG Cert erfolgreich bestanden.

Am 22. Oktober 2014 fand gemäß der EMAS / Grüner Gockel Bestimmungen ein kleines Umweltaudit durch die KPMG Cert GmbH statt. Validiert wurde die erstellte Aktualisierung 2014 der Umwelterklärung. Die dargestellten Sachverhalte überprüfte Herr Hartmann anhand der Verbrauchszahlen der beiden Gemeindehäuser und der Evangelischen Sankt Agatha Kirche, sowie des aktuellen Standes des Umweltprogramms 2012 -2016. An der Validierung nahmen Herr Schwarz und Herr Hoppe vom Umweltteam und die Kirchenpflegerin, Frau Hindersmann-Hoppe teil.

Die Validierung wurde ohne Beanstandung erteilt.

Umweltprogramm - wichtiger Meilenstein erreicht. Energetische Sanierung Max-Fischer-Gemeindehauses abgeschlossen

Das wichtigste Ziel unseres Umweltprogramms 2012 -2016 ist erreicht. Die energetische Sanierung des Max-Fischer-Gemeindehauses ist abgeschlossen. Bereits in 2013 wurde die Heizungsanlage erneuert. Im Sommer 2014 erfolgte die Neudeckung des Daches, damit verbunden war der Einbau einer verbesserten Wärmedämmung. Eine weitere wichtige Maßnahme war die Erneuerung der Beleuchtung mit LED Lampen. Durch diese Maßnahmen werden wir Heizenergie, sowie elektrische Energie einsparen.

Am 21. September wurde das Max-Fischer-Gemeindehaus mit einem Gottesdienst und einem Tag der offenen Tür wieder offiziell in Betrieb genommen. Im Rahmen der Bewirtung wurden fair gehandelter Kaffee sowie Tee ausgeschenkt.

Wieder Falkennachwuchs im Kirchturm

Nach einem Jahr Pause wegen der Kirchturmrenovierung hat sich wieder ein Falkenpaar im Kirchturm angesiedelt. Fünf Falken sind im Nistkasten im Turm der evangelischen St.-Agatha-Kirche in Unterweissach geschlüpft. Die Aufzucht der Jungvögel kann ab sofort per Bildschirm im Bürgerhaus Unterweissach beobachtet werden. Wegen der Reflexionen sind jedoch Sonnentage für die Beobachtung nicht so gut geeignet.

Die Übertragung aus der Kinderstube der Falken geht auf eine Initiative des Obst- und Gartenbauvereins Unterweissach zurück.

 

Auch in diesem Jahr 2014 nisteten wieder Dohlen unter der Kirchturmspitze.

Die Kirchenbühne dient ebenfalls wieder als Wochenstubenquartier für eine Gruppe Weibchen der Grauen Langohrfledermäuse.

Fairer-Kirchenkaffee

Am Sonntag, 27.4.2014 veranstaltete das Umweltteam nach dem Gottesdienst in der evangelischen St. Agatha Kirche in Unterweissach einen „Fairen Kirchenkaffee“ .

Im Rahmen der bundesweiten Aktion Fair Trade Aktion  „Faires Frühstück 2014“ lud die Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der bürgerlichen Gemeinde  zu fair gehandeltem Kaffee, Tee und Gebäck auf eine gemütliche Frühstückspause ein. Die Gottesdienst-besucher nutzten das Angebot zum Verweilen bei guten Gesprächen.

Dohlen und Fledermäuse

Dohlen

In den letzten Jahren konnte man beobachten, wie eine Gruppe Dohlen um die Kirchturmspitze kreiste. Wir stellten fest, dass sie unter der metallenen Spitze in den letzten Jahren genistet haben.

Bild: wikipedia.org/wiki/Dohle

Fledermäuse

Im Frühherbst 2013 fanden wir auf den beiden oberen Bühnen des Kirchenschiffs Hinweise auf Nutzung durch Fledermäuse- Kot im Bereich der Ständer, innerhalb eines Dachstuhls.

In Zusammenarbeit mit NABU Backnang untersuchten wir die Bühnen über dem Kirchenschiff. In der einen Ecke fanden wir ein gut erhaltenes Fledermausskelet.

Es handelte sich um eine erwachsene Graue Langohrfledermaus. Man kann wohl davon ausgehen, dass hier das Wochenstubenquartier einer kleinen Gruppe von Grauen Langohrweibchen war.

Inzwischen haben wir durch Kürzung eines Holzladens eine weitere Einflugöffnung geschaffen.

 

 

Übergabe "EMAS" und "Grüner Gockel" - Zertifikate

In einem Festgottesdienst am Sonntag, 12. Mai 2013 um 10.00 Uhr in der Evangelische Sankt Agatha Kirche Unterweissach überreichten Dekan Wilfried Braun, Backnang und Frau Helga Baur von der Geschäftsstelle Grüner Gockel der evangelischen Landeskirche Württemberg die Umweltauszeichnungen.

Mit dem Ziel einer umwelt- und energiebewussten Gemeinde wurde die Kirchengemeinde erneut für die nächsten vier Jahre nach den öffentlichen Richtlinien von EMAS (Eco Management and Audit Scheme) und der Kirchlichen Umweltverordnung „Grüner Gockel“ ausgezeichnet.

Erfolgreiche Revalidierung am 19. November 2012

Unser Umweltteam

Unser „Grüner Gockel“ kräht: Prüfung bestanden!

 

Am Montag 19. November 2012 war für uns ein sehr wichtiger Tag. Unsere Kirchengemeinde wurde überprüft, ob wir die Vorgaben für den „Grünen Gockel“ erfüllen. Vier Stunden dauerte es, dann kam die „entspannende“ Aussage: bestanden, herzlichen Glückwunsch!
 
Für die nächsten 4 Jahre erhalten wir weiterhin die Auszeichnung „Grüner Gockel“. Sie wird uns im neuen Jahr überreicht. Die Anstrengungen unseres Umweltteams haben sich gelohnt. Herzlichen Dank Allen, die zu diesem guten Ergebnis beigetragen haben.
Was haben wir getan? Unsere Umwelterklärung wurde überarbeitet, auf einen neuen Stand gebracht. So wurden zum Beispiel die Verbrauchszahlen für Strom, Wasser,  Abfall, Heizöl und Gas der letzten Jahre in Tabellen und Diagrammen fein säu-berlich zusammengestellt.
 
Es wurde erfasst, was in unserer Kirchengemeinde in den letzten 3 Jahren - seit der ersten Prüfung (Zertifizierung) - alles für unsere Umwelt und somit auch für uns selbst, gemacht wurde. Das haben wir nun alles, einschließlich Unterschrift des Prüfers, auf insgesamt 32 DINA4-Seiten dokumentiert. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

Nun, wie geht es weiter?


Wir wollen weiterhin entsprechend unseren Schöpfungsleitlinien Verantwortung für unsere Umwelt in unserer Kirchengemeinde übernehmen. Wir wollen darüber reden, schreiben und selber gute Beispiele dafür geben. Gottes wunderbare Schöpfung soll auch für die zukünftigen Generationen erhalten bleiben. Machen Sie mit, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen. Vielen Dank.

 

Neues Umweltteam nimmt Arbeit auf

In einer der Infobroschüren zum Thema Grüner Gockel ist zu lesen „Umweltmanagement belebt Kirchengemeinden,  Kirchliches Umweltmanagement ist ein systematischer Prozess der Verbesserung des Umweltschutzes…. Das biblische Bild ‚ein Leib mit vielen Gliedern’ wird sichtbar“.

Unsere Kirchengemeinde befindet sich mitten in diesem Prozess, der als nächste Etappe die Revalidierung am Ende des Jahres 2012 vorsieht. Das neue Team dem Frau Hindersmann-Hoppe, Herr  Friederich, Herr Häußer, Herr Hoppe und  Herr Schwarz  angehören, ist zuversichtlich, auf der Basis der soliden Arbeit des Vorgängerteams dieses Ziel auch zu erreichen.

Weitere Verstärkung durch neue Mitarbeiter wird dankbar begrüßt. Aktuelle Informationen und Anregungen finden Sie auf dieser Website http://www.evkiwit.de.

Unter der Mail-Adresse  umweltteam.evkiwit@gmx.de   können Sie jederzeit Kontakt aufnehmen.

E. Hohenleitner

Den Falken ins Nest geschaut

Falken im Kirchturm

Wir hoffen auf eine weitere erfolgreiche Brut im Jahr 2013.

Unser Falkenpärchen war auch 2012 wieder da! Im Kirchturm zogen sie erfolgreich 5 Junge auf.

Vielen Dank den Helfern.

Die Ansiedelung der Falken im Kirchturm ist gelungen.

 

 

Anlegen von Blumenwiesen

Im Frühjahr 2011 hat das Umweltteam in Unterweissach hinter dem Gemeindehaus in der Friedensstrasse hat das Umweltteam eine Blumenwiese angelegt. Vielen Dank den Bauern Schaal beim säen der Samen.

Eine weitere Blumenwiese haben wir seit Mai 2012 beim Max-Fischer-Gemeindehaus in Oberweissach vor dem Pfarrhaus. Schauen Sie die Vielfalt und Farbenpracht an, kommen Sie einfach mal vorbei. 

Insektenhotel

Das Insektenhotel wurde im Frühjahr wieder hergestellt.

Man kann wieder fleißige Insekten beobachten.

Umweltpreis 2010 der Gemeinde Weissach im Tal

Auszug aus Backnanger Kreiszeitung vom 18.04.2011

Eine Ehrung in der Kategorie Umwelt erhielten Jörg Maier, Ulrich Kütterer, Eckhard Renz, Bernd Jung und Silke Müller-Zimmermann. Mit dem Ziel einer umwelt- und energiebewussten Gemeinde wurde das Team der evangelischen Kirchengemeinde bereits im Vorjahr mit dem „Grünen Gockel“ der Landeskirche bedacht. Schölzel erläuterte dazu sowohl deren Themenschwerpunkte wie Maßnahmen und versicherte „Wir ziehen da an einem Strang.“

 

 

 

 

Pflanzung dreier Elsbeeren

Als Zeichen unseres schöpferischen Handelns pflanzten wir am 10. Oktober 2010 gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden Ev Kirchengemeinde Ober-Unterbrüden und katholische Kirche Ebersberg drei Elsbeeren. Vom Umweltschutzverein wurde eine Bank gespendet und so steht die „grüne Oase“ nun auf der Südostseite der Tongrube Blindenreissach und sie sind herzlich eingeladen dort Kraft und Energie zu tanken. Sie können den herrlichen Blick auf die drei Gemeinden genießen.

Das Land Baden-Württemberg hat einen Aktionsplan Biologische Vielfalt ins Leben gerufen. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten stehen auf der Roten Liste. Ziel ist es die biologische Artenvielfalt zu erhalten. Die ev. Landeskirche beteiligt sich am 111-Arten-Korb. Die am Umweltaudit teilnehmenden Gemeinden haben Elsbeeren von der Landeskirche geschenkt bekommen.
Schon Martin Luther kannte die Elsbeere und ihre heilende Wirkung. Die Beeren werden frisch oder getrocknet nicht nur gegen Durchfall, sondern auch gegen Erbrechen und Husten verwendet Ferner liefern die Früchte den Rohstoff für einen Edelbrand. Auch das Holz ist sehr begehrt. Hochwertiges Möbel- und Furnierholz liefert der Baum.

Zuletzt sind die Bäume natürlich auch ein sehr wichtiger Kohlendioxid-Filter und sollen unseren Nachkopmmen unser verantwortungsvolles Handeln bezeugen.

 

 

 

 

 

 

 

Grüner Gockel und EMAS Zertifikate überreicht am 21. März 2010

Bei einem Festgottesdienst in der Evangelischen Sankt Agatha Kirche in Unterweissach überreichte Prälat Hans-Dieter Wille der Evangelischen Kirchengemeinde Weissach im Tal den „Grünen Gockel“.


 

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