EVANGELISCH IN WEISSACH IM TAL

ACK Weissacher Tal

Reformationsjubiläum 31. Oktober 2017

9. November 2016

9. November 2015

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Weissacher Tal lädt ein:

Montag,  9. November 2015
20.00 Uhr
Christuskirche Cottenweiler

Vortragsabend und Textlesung zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938

„Ich habe keinen angefasst.“

-  wie Reichspogromnacht und Hitlerdiktatur in den Familienerzählungen der Nachkriegszeit unausgesprochen präsent und wirksam waren.


Pastor Reinhard Wick geht anhand der eigenen Familiengeschichte der Frage nach, welche Wirklichkeit sich hinter einer solchen Äußerung verbirgt und wie man hinter den Begriffen das Geschehene ausfindig machen kann.

Ökumenische Friedensgebete zur Flucht

Die ACK Weissacher Tal lädt ein

Ökumenische Friedensgebete zur Flucht

Derzeit sucht eine große Zahl von Menschen Zuflucht in Deutschland. Auch in unsere Gemeinden entstehen Unterkünfte. Viele sorgen sich um eine menschenwürdige Unterbringung der Ankommenden und um ein gelingendes Zusammenleben in der Zukunft.
Darum lädt die Arbeitsgemeinschaft Christliche Kirchen im Weissacher Tal in den kommenden Monaten zu ökumenischen Friedensgebeten an verschiedenen Orten jeweils um 18 Uhr ein, um unsere Anliegen und Fragen vor Gott zu bringen und uns untereinander aus zu tauschen.

Freitag, 25. September |Alte Kirche Allmersbach im Tal
Freitag, 30. Oktober |Evang.-meth. Christuskirche Cottenweiler
Freitag, 18. Dezember |Kath. Dreifaltigkeitskirche Unterweissach


Im November laden wir ein zum Gottesdienst am Buß- und Bettag, Mittwoch, 18. November 2015 um 19.30 Uhr in der  Evang. St. Agatha Kirche Unterweissach

10 Jahre ACK Weissacher Tal

Jubiläumsfeier 2011: Bischof Klaiber, Pfarrer Kraus, Pastor Wick, Pfarrer Duncker, Pfarrer Dr. Sperl, Bürgermeister Ostfalk, Dekan Braun (v.l.n.r.)

Gelebte Zusammenarbeit auf örtlicher Ebene
Festabend zum 10-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) im Weissacher Tal

Bericht der Backnanger Kreiszeitung von Renate Florl http://www.bkz-online.de/node/324880

 

WEISSACH IM TAL. Die Initiatoren hatten damals die Gründungsversammlung auf den ersten Advent 2001 gelegt, also den Beginn des neuen Kirchenjahres. Die vorher schon bestandene gute ökumenische Zusammenarbeit wurde zu jener Zeit in eine verbindliche Form gebracht.

Auf den Tag genau zehn Jahre später fand nun die Feierstunde statt, in der von allen Beteiligten die Präambel der Satzung bekräftigt wurde: „Die in der ACK verbundenen christlichen Gemeinden wollen ihrer Gemeinsamkeit im Glauben an den einen Herrn Jesus Christus, der Haupt der Kirche und Herr der Welt ist, in Zeugnis und Dienst gerecht werden – zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Ein wenig Tradition gibt es bereits: die ACK-Kerzen von 2001 brannten auch 2011.

Die Gemeinschaft der sechs Kirchengemeinden – die evangelischen Kirchengemeinden von Weissach im Tal, Lippoldsweiler und Ober-/Unterbrüden, die Evangelisch-methodistische Kirche Weissach im Tal sowie die katholischen Kirchengemeinden Weissach und Auenwald/Althütte zeigt sich in vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen. Die evangelische Kirchengemeinde Allmersbach im Tal ist im Moment mit einem Gaststatus vertreten.

Den Festvortrag hielt Bischof Walter Klaiber aus Tübingen zum Thema: „Ökumene – quo vadis?“ (übersetzt: „Ökumene – wohin gehst du?“). Der Redner griff als Erstes auf die Ursprungslegende zurück, nach der Apostel Petrus aus dem brennenden Rom flieht und dabei auf Christus trifft. Auf die Frage: „Quo vadis, Domine?“ („Wohin gehst du, Herr?“) soll er zur Antwort bekommen haben: „Nach Rom, um mich erneut kreuzigen zu lassen.“ Petrus kehrte darauf um, ging nach Rom, wurde gefangen genommen und gekreuzigt. Klaiber stellte die Überlegungen in den Raum: „Wohin sollen wir Christus folgen? Wo brennt es heute? Wo sind wir dabei zu fliehen?“ Weiter führte er aus: „Wir müssen immer wieder neu fragen, wo uns Christus braucht, wo er uns gemeinsam braucht.“

Um eine Antwort zu finden, sei das Lesen der Bibel eine grundlegende Aufgabe. Allerdings ist es ihm wichtig, anzufügen, dass es verschiedene Christusbilder gibt – zwischen und in den Konfessionen. Keiner solle dabei seine Traditionen in Stein meißeln, denn auch ökumenisch könne man sich „im Kreis drehen“.

Die vor Ort gelebte Ökumene trennte er ganz bewusst von offenen theologischen Fragen, wie beispielsweise der Eucharistiefeier der großen Kirchen. Die schöne gedeihliche Zusammenarbeit auf lokaler Ebene stellte er als den gesündesten Zweig der Ökumene dar.

Seine Botschaft an die Festgemeinde ist die wichtigste Frage für ihn: „Wohin Herr, sollen wir gehen? Mach uns bereit, dir gemeinsam zu folgen.“

Gelebte Zusammenarbeit erlebte man an diesem Abend auch auf politischer Ebene. Da Bürgermeister Ian Schölzel aufgrund einer Termindoppelung davoneilen musste, sprach stellvertretend und ganz spontan sein Kollege Karl Ostfalk aus Auenwald das Grußwort. „Nicht nebeneinander zu leben, sondern gemeinsam zu wirken, sich gegenseitig zu unterstützen“, das sei nicht nur in der Ökumene das Ziel, sondern auch die Aufgabe der politischen Gemeinden.

Dekan Wilfried Braun überbrachte „geschwisterliche Grüße“ aus Backnang. Er betonte, dass „das Gemeinsame wichtiger als das Trennende“ sei“. Die musikalische Umrahmung der Jubiläumsfeier lag in den Händen von Elke Knötzele (Akkordeon). Mit einem Ständerling klang der Festabend aus.

 

 

Bei der Gründungsfeier 2001: Pastor Klaiber, Pfarrer Kraus und Pfarrer Duncker

5 Jahre ACK Weissacher Tal

Mit einem stimungsvollen Gottesdienst begingen die mittlerweile sechs ACK-Mitglieder des Weissacher Tales ihren 5. Geburtstag.

ACK Weissacher Tal

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ACK Weissacher Tal fördert die Einheit der Kirchen und Gemeinden im Weissacher Tal und macht ihre Verbundenheit in Zeugnis und Dienst sichtbar.

Am 1. Advent 2001 haben sich in einem feierlichen Eröffnungsgottesdienst in der Evangelischen-Sankt-Agatha-Kirche in Weissach im Tal die Evangelische Kirchengemeinde Weissach im Tal, die Katholische Kirchengemeinde Weissach im Tal und die Evangelisch-methodistische Kirche Weissach im Tal zur ACK Weissacher Tal zusammengeschlossen.

Im September 2002 sind als Vollmitglieder die Katholische Kirchengemeinde Ebersberg/Althütte, die Evangelische Kirchengemeinde Lippoldsweiler und als beratendes Mitglied die Evangelische Kirchengemeinde Allmersbach im Tal der ACK beigetreten.

Seit dem Februar 2006 gehört die Evangelische Kirchengemeinde Oberbrüden/Unterbrüden als Vollmitglied zur ACK Weissacher Tal.

Aufgaben der ACK

Die Aufgaben der ACK sind:

  • gegenseitige Information über Glauben, Gottesdienst, Leben und Strukturen der einzelnen Kirchen und Gemeinden
  • gemeinsame Gottesdienste, seelsorgerliche Dienste, Bildungsarbeit, Wahrnehmung sozialer Aufgaben, Vertretung gemeinsamer Anliegen in der Öffentlichkeit

powered by Typo3 und Zehn5